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Lerntherapeutische Hilfe für Mathematik in der Sekundarstufe
Förderdiagnostisches Konzept hilft Kindern, den Einstieg in die fünfte Klasse zu schaffen
Die Anforderungen in der weiterführenden Schule haben stark zugenommen. Eine immense Stofffülle
wartet nach dem Eintritt in das Gymnasium oder in die Realschule auf die Kinder. Der Lernstoff der
Grundschule wird als gegeben vorausgesetzt und es geht zügig voran: Bruchrechnung, negative Zahlen,
Gleichungen. Auch ehemals gute Schüler können hier auf einmal große Probleme bekommen.

Nachhilfe ist in vielen Fällen der falsche Weg, denn hier wird nur der aktuelle Schulstoff geübt,
die echten Gründe für die Lernrückstände bleiben dabei zumeist unentdeckt. Die Lernschwierigkeiten
vergrößern sich trotz immensem Übungsaufwand zunehmend.
| Umfangreiche Diagnostik steht am Anfang |
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Eine differenzierte
Förderdiagnostik
klärt zunächst den Lernstand des Schülers ab.
Der Schlüssel dafür ist das von
Dr. Wehrmann
im Rahmen seiner Dissertation an der Humboldt-Universität Berlin entwickelte Diagnostikkonzept
QUADRIGA.
Unsere Fachleute sind dadurch in der Lage, ein umfangreiches
qualitatives Fehlerprofil zu erstellen, um darzulegen, wo es beim Schüler
„hakt“. Inhaltliche Schwierigkeiten mit dem Grundschulstoff werden ebenso ermittelt
wie Verständnisprobleme mit aktuellen Lerninhalten. Liegt im Einzelfall gar eine
Dyskalkulie
vor, so kann auch diese sicher identifiziert werden. In einem ausführlichen Beratungsgespräch
wird anhand unseres Gutachtens erörtert, wie eine gezielte lerntherapeutische Hilfe aussehen muss,
um das Fundament für den Schulunterricht zu erarbeiten.
| Fehlende Grundlagen erarbeiten |
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In der Mathematik bauen Lerninhalte sachlogisch aufeinander auf.
Schüler, die z. B. mit großen Zahlen nicht umgehen können oder
etwa die Bedeutung der Division nicht richtig kennen, haben meist große Schwierigkeiten, die
Abstraktion der Bruchzahlen verständig nachzuvollziehen. Halfen ihnen in der Grundschule noch
Schematismen und das Einüben der schriftlichen Rechenverfahren, haben sie auf der neuen Schule
täglich mehr Mühe, dem Unterricht überhaupt noch folgen zu können.
Die zentrale Interventionsform ist der therapeutische Lerndialog. Die Schüler
müssen es lernen, inhaltlich zu begründen und zu erläutern.
Das IML hat für diese Aufgabe speziell ausgebildete Lerntherapeuten mit dem
„diagnostischen Blick“ und den dafür nötigen fundierten pädagogischen
und mathematik-didaktischen Kenntnissen. Diese haben langjährige Erfahrung und sind in der Lage,
mit den Schülern jeden fehlenden Baustein inhaltlich zu erarbeiten.
| Bruchrechnung verstehen – aber richtig |
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Bruchrechnung sowie negative Zahlen, Termumformungen und Rechnen mit Variablen sind zentrale
Inhalte, auf denen die gesamte Arithmetik bis hin zur Oberstufe basiert. Ohne ein
Verständnis dieser Grundlagen ist ein Scheitern in Mathematik vorprogrammiert.
Wegen der Stofffülle bleibt schulisch oft keine Zeit, sich in der
nötigen Tiefe damit zu beschäftigen – bruchstückhaftes
und oberflächliches Verständnis ist oft die Folge.
Unsere erfahrenen Lerntherapeuten ermöglichen den Kindern
das Nachvollziehen dieser Lerninhalte. Dabei steht nicht das kurzfristige
Bewältigen der schulischen Klassenarbeiten im Vordergrund, sondern ein Zugang, der auf
tieferem Verständnis beruht. Das kann, wenn größere
Wissenslücken bestehen, einige Zeit in Anspruch nehmen – es lohnt sich
aber, damit die Schüler einen angemessenen Abschluss anstreben
können.
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